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Ich bekomme häufig Anfragen von Müttern, die ihr zweites Kind mitbringen möchten oder müssen. Da ich selbst 2 kleine Kinder habe, habe ich sehr großes Verständnis für diese Situation und kenne den Spagat zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen.

Aus meiner langjährigen Erfahrung heraus und dem Versuch, Kurse mit Geschwisterkindern stattfinden zu lassen, möchte ich gerne begründen, warum der Musikgartenkurs mit Geschwisterkindern schwer machbar ist:

  • Raumkapazität und Kursgröße: Wenn ich vom derzeit laufenden Kurs ausgehe, dann würden sechs von zehn Müttern gern ihr 2. Kind mitbringen. D.h. wir würden mit 27 Personen den Raum füllen. Das ist viel zu viel, und wir würden uns alle nicht wohl fühlen.
  • Frustration: Während der Stunde kann die Interaktion nur zwischen EINEM Kind und der Mutter stattfinden (z.B. bei den Kniereitern, Körpererfahrungsliedern oder dem Erlernen neuer Fertigkeiten...), so dass sich das zweite Kind immer benachteiligt fühlt (es will ja auch mitmachen und miterleben). Selbst wenn die Mutter zwischen den Kindern hin und her wechselt, kommt es meist zu Tränen, weil sie nie für ein Kind ganz da ist.
  • Erlebnis: Ferner ist es für das angemeldete (zumeist ältere) Kind wichtig und schön, für eine gewisse Zeit die Mama auch mal wieder für sich allein zu haben.
  • Ausnahmen: Es gibt natürlich immer mal den Fall, dass ein Geschwisterkind AUSNAHMSWEISE mal mitgebracht werden muss. Dieses Recht räume ich jeder Mutter selbstverständlich ein.

Wenn die Geschwisterkinder neugeboren sind und wirklich nur liegen und schlafen (bis ca. zum 3. Monat), tritt diese Schwierigkeit natürlich noch nicht auf. Diese Kinder können mitgebracht werden.